Mindgames mit den Griffins

Dass es beim Football nicht nur um dicke Arme geht, hat sich mittlerweile ja herumgesprochen. Gelenkt werden die durchtrainierten Körper vom Kopf aus und genau um diese Leistungsreserve ging es unter anderem in der vergangenen Trainingswoche im Sportpsychologie-Workshop bei den Rostock Griffins. Gastreferent war dazu Dr. Tino Stöckel, welcher am Institut für Sportwissenschaft der Universität Rostock beispielsweise für den Fachbereich der Sportpsychologie verantwortlich ist. Außerdem kann der Experte auf langjährige Erfahrung in der Zusammenarbeit mit Olympioniken und Hochleistungssportlern zurückblicken. Im ersten Termin mit dem Rostocker Footballteam ging es zunächst einmal darum zu erkennen, wie wichtig die Psyche für das Erreichen sportlicher Ziele sein und das man eben diese genau wie den Körper trainieren kann .

Die nach einer anstrengenden Trainingseinheit frischgeduschten Footballer nahmen die pschychologischen Tests, Spiele und Hinweise ihres Referenten sehr gut an. Es entwickelte sich eine sehr schöne, interaktive Veranstaltung, in der es Dr. Stöckel immer wieder schaffte, den Sportlern zu verdeutlichen, welche Rolle die Psyche in der Steuerung ihrer Handlung spielen kann. Als nächster Schritt der Zusammenarbeit ist nun geplant, den Footballern konkrete Handlungsstrategien und Möglichkeiten des Trainings der Psyche zu vermitteln. Dementsprechend resümierte HC Kuhfeldt: „Wir investieren viel Zeit und Energie in das Training unserer konditionellen Leistungsvorraussetzungen und haben sicher noch größere Leistungsreserven im Bereich der Psyche. Ich hoffe wir können die Zusammenarbeit mit Dr. Stöckel fortsetzen.“

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